WIT-002 Lensbaby, Fotografie und Polaroid

SchneeJeanette hat sich ein neues Baby gekauft, ganauer gesagt ein Lensbaby. Das ist ein Objektiv, bei dem man den Fokus verschieben kann, ein sogenanntes Tilt-/Shift Objektiv. Weil man das Objektiv manuell bedienen muß, ergeben sich einige Schwierigkeiten bei der Benutzung des Objektivs an einer normalen DSLR-Kamera.

Michaela Fotografiert auch sehr gerne und hat eine Vorliebe für analoge Fotografie unter anderem auch für Polaroids. Sie möchte gerne wieder Schwarzweiß fotografieren und ihre Filme selbst entwickeln, was sie früher schon gemacht hat.

3 Kommentare
  1. Dr. ISO
    Dr. ISO says:

    Hach, schön das Lensbaby…das Teil macht echt Spaß. Nach deiner Schilderung hast du das Sweet 35 auf dem Composer drauf?
    Für Miniatur-Aufnahmen habe ich mir mal das edge80 gegönnt. Das hat ein Unschärfe-“Band” oben und unten, jenachdem wie stark man die Verzerrung im Composer einstellt.
    Du musst übrigens nicht immer mit offener Blende fotografieren. ich gehe meist nie über f4 hinaus, meistens f5,6 oder f8. Weil mir dann der Scharfbereich nicht knackig genug kommt. Bei f5,6 ist die Schärfe schon wesentlich besser; und wenn du den Unscharfbereich stärker rausarbeiten willst, kannst du einfach den Composer stärker biegen.
    Bei wenig Licht würde ich deshalb trotzdem auf f5,6 bleiben udn stattdessen die ISO auf 800 oder so hochschrauben. DAs müsste die 450d ja noch können, ohne großartig zu rauschen. Und selbst wenn’s in der 100% Ansicht rauscht, für Flickr reichts allemal 😉

    Bez. neuer Kamera: An deiner Stelle würde ich mir die 1200d oder 100d überlegen. Kannste deine alten Objektive weiter nutzen, weil gleicher Sensor (APS-C), und die 100d ist echt klein und handlich.

    Bez. Objektive und Quali: Ein Objektiv für 5000€ bringt nur dem Profi was. Und selbst da ist es fraglich, wie viel Voodoo da dabei ist. Ich unterstelle einfach mal den Hochzeits-Party Fotografen, dass sie die gleichen Bilder auch mit einer kleinen X100 schießen könnten; mit 2 fetten Bodies und nem 70-200 f2,8 rumzulaufen ist einfach nur rumposing, mehr nicht. Qualitativ sind auch die “kleinen” Kameras so gut, dass es für 60cm Abzüge locker reicht! Man darf nicht vergessen, dass viele Fotografen von Canon und Nikon bezahlt werden, dass sie ihre Linsen und Kameras in der Öffentlichkeit rumtragen…
    Vor Jahren gab es mal einen Vergleich: Zeiss vs. Walimex. Da hat einer die Bildqualität von Objektiven (high end vs. crappy) mit normalen DSLRs getestet. Siehe da: kein Unterschied! Manchmal sind die billigeren Objektive sogar besser, abhängig davon welche Kamera man hat…

    Kurzum: nicht verrückt machen. Kaufe dir eine Kamera die dir gefällt und mit der du zurecht kommst, und spare dir im Zweifelsfall das Geld für die “bessere” Linse und investiere es in Foto-Bücher (Feininger, Mante, etc. pp.)

    Wir können gerne beim nächsten Podcaster-Treffen weiter fotoschnacken 😉
    Danke für den schönen Podcast – freu mich auf die Myu-Folge ^^

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    • Jeanette
      Jeanette says:

      Danke ISO, für deine Tipps. Derzeit ist dann wenn ich Zeit finde der Nebel so ungnädig, dass ich wenig zum üben komme. Vorerst wird nichts Neues mehr angeschafft.
      Das Sweet 35 wird quasi halb in das Lensbaby eingesetzt. Man merkt nicht mehr dass es ein Zusätzliches Bauteil ist.

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  2. Dr. ISO
    Dr. ISO says:

    @Michaela: Was für einen Scanner hast du um deine 120er Rollfilm-Dias zu scannen?

    Photo-Walk: YAY! Würde ich WIP nennen – Women in Photo :-D; also ein WIP-Walk.

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